Welches Haustier passt zum Kind

Förderung der geistigen und emotionalen Entwicklung


Aufgrund vieler Beobachtungen und Studien gilt als erwiesen, dass sich Kinder, die mit einem Haustier aufgewachsen sind, oftmals positiver entwickeln als die Kinder, die ohne Tiere groß geworden sind. Außerdem sollen Kinder, die von Tieren umgeben sind, intelligenter sein, denn das Zusammenleben mit einem Tier fördert die geistige und emotionale Entwicklung.

Was man eindeutig sagen kann ist, dass ein Tier bei manchen Kindern die Auswirkungen, dass sie aktiver werden und vor allem lernen Verantwortung zu übernehmen. Problemkinder werden häufig ruhiger, wenn sie ein Tier an ihrer Seite haben und gerade Stadtkinder erhalten durch ein Tier einen gewissen Bezug zur Natur und der Tierwelt, den sie sonst eher selten mitbekommen. Oft wurde auch festgestellt, das viele Kinder weniger gewaltbereit und weniger nervös waren. So kann bei einer Hyperaktivität vielleicht manchmal auch ein Tier helfen.

Soziale Kompetenzen weiten Kinder aus, indem sie die Bedürfnisse der Tiere erlernen und auf sie eingehen. Dieses kommt auch dem menschlichen Zusammenleben zugute, denn Kinder lernen von den Tieren unter anderem, wo Grenzen liegen und Eigenheiten zu akzeptieren und das wird in das weitere Leben miteinbezogen, also auch auf das menschliche Umfeld. Und zudem gewinnen die lieben Kleinen und auch Sie einen tierischen Freund, der einem immer zuhört.


Mein Kind wollte das Tier, also muss es sich darum kümmern!

Ganz so stimmt das nicht, denn auch wenn Sie Ihrem Kind zuliebe ein Haustier anschaffen, tragen Sie immer die Verantwortung. Sie müssen Ihr Kind an die Pflichten erinnern, aber wenn das sehr mühsam sein kann. Andernfalls müssen Sie die Pflege übernehmen oder das Tier abgeben, denn wer will schon, dass das arme Tier im Käfig vereinsamt und verkümmert.

Vor allem an den unangenehmen Aufgaben verlieren die Kinder schnell das Interesse, also können Sie sich darauf gefasst machen, dass sie früher oder später dafür zuständig sein werden, das Katzenklo oder den Käfig des Meerschweinchens oder Hamsters zu säubern. Sie können von Ihrem Kind auch nicht verlangen, dass es sich völlig alleine um das Tier kümmert, denn dazu sind vor allem jüngere Kinder noch nicht in der Lage. Sie sollten immer tatkräftig zu Seite stehen und Aufgaben übernehmen, die Ihr Kind noch nicht alleine kann. Seien Sie ein Vorbild, davon hat auch Ihr Kind noch im späteren Leben viele Vorteile und mit der Zeit wird es auch die anderen Aufgaben selbstständig übernehmen können.


Krankheiten und Infektionen

Sicherlich, Tiere können Träger von Erregern sein, doch ergaben verschiedene Studien, dass Kinder, die mit Tieren aufgewachsen sind, oft weniger häufig krank sind als Kinder, die keinen regelmäßigen Kontakt zu Tieren hatten.

Die beste Vorbeugung gegen Erreger von jeglichen Krankheiten ist der regelmäßige Besuch beim Tierarzt. Hier werden die Lieblinge entwurmt, entlaust und auch geimpft. Wichtig für Sie, bevor Sie sich ein Tier zulegen, sollten alle Familienmitglieder auf Allergien getestet werden, denn wer will schon das Tier, nachdem man sich gerade mit ihm angefreundet hat, wieder abgeben müssen, weil einer im Haushalt die Tierhaare nicht verträgt. Machen Sie einen Allergietest und weichen Sie unter Umständen auf Alternativen aus.

Die gesamte Familie sollte vorsichtshalber gegen Tetanus geimpft werden. Doch der beste Schutz vor Biss- und Kratzwunden ist immer noch, dem Kind zu erklären, dass es gewisse Grenzen gibt, die es nicht überschreiten sollte und wie das Tier reagiert, sollte es diese doch missachten. Kinder lernen schnell das Verhalten von Tieren zu akzeptieren und mit Ihrer Hilfe auch zu verstehen.


Was, wenn das Haustier stirbt?

Kleintiere haben oft nur eine kurze Lebensdauer, manche Tiere sterben an Krankheiten oder anderes widerfährt ihnen. Viele Kinder erleben ihre erste Bekanntschaft mit dem Tod, wenn ihr Haustier stirbt. Kinder lernen Trauer und Schmerz zu verarbeiten So erhalten sie wichtige Lebenserfahrung und werden gestärkt für mögliche weitere traurige Geschehnisse in der Zukunft. Kinder bewältigen solche Erlebnisse meist auf ihre eigene Weise, die Sie als Eltern nicht immer verstehen müssen.

Sie können Ihrem Kind helfen, wenn Sie ihm beispielsweise vorschlagen einige Spielsachen oder andere Dinge, die an das geliebte Haustier erinnern, in einer Schachtel sammeln und diese gemeinsam begraben. Keinesfalls sollten Sie zu schnell einen Ersatz anschaffen. Sofern Ihr Kind ein neues Haustier will, wird es dieses schon zum Ausdruck bringen. Manchmal benötigen Kinder aber einige Zeit, um zunächst die Trauer zu verarbeiten und manche wollen kein weiteres Tier. 

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