Die besten Aquarium Fische für Anfänger

Die besten Aquarium Fische für Anfänger

Hallo du, Aquarienfreund! Träumst du auch davon, ein Stück lebendige Unterwasserwelt in dein Zuhause zu holen? Ein Aquarium ist mehr als nur ein Hobby, es ist eine Quelle der Ruhe, Entspannung und unendlichen Faszination. Doch gerade am Anfang kann die Vielfalt der Aquarienfische überwältigend sein. Keine Sorge, wir helfen dir, den perfekten Start in die Aquaristik zu finden! Dieser Guide zeigt dir, welche Fische besonders gut für Anfänger geeignet sind und wie du ihnen ein artgerechtes Zuhause schaffst.

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Die Magie des ersten Aquariums

Stell dir vor: Sanftes Licht spiegelt sich im Wasser, bunte Fische ziehen elegant ihre Bahnen, und das leise Blubbern des Filters wiegt dich in den Schlaf. Ein Aquarium ist ein lebendes Kunstwerk, das sich ständig verändert und dich jeden Tag aufs Neue begeistert. Es ist ein Fenster in eine andere Welt, eine Möglichkeit, die Schönheit und Vielfalt der Natur hautnah zu erleben. Und das Beste daran? Du kannst diese Magie selbst erschaffen!

Bevor du dich jedoch Hals über Kopf in dein neues Hobby stürzt, ist es wichtig, sich gut zu informieren. Die Wahl der richtigen Fische ist entscheidend für den Erfolg deines Aquariums. Denn nicht alle Arten sind gleich pflegeleicht. Einige benötigen spezielle Wasserwerte, viel Platz oder eine bestimmte Ernährung. Andere sind wiederum sehr robust und verzeihen auch mal den einen oder anderen Anfängerfehler.

Die besten Aquarium Fische für Einsteiger

Hier stellen wir dir eine Auswahl an Fischen vor, die sich besonders gut für Aquaristik-Anfänger eignen. Sie sind pflegeleicht, friedlich und robust – und bringen trotzdem viel Farbe und Leben in dein Aquarium:

Guppys (Poecilia reticulata)

Der Guppy ist der absolute Klassiker unter den Anfängerfischen. Er ist extrem anpassungsfähig, vermehrungsfreudig (Achtung!), und in unzähligen Farbvarianten erhältlich. Guppys sind lebendgebärend, das heißt, die Weibchen bringen lebende Junge zur Welt. Das macht die Beobachtung besonders spannend!

Was du wissen solltest:

  • Größe: Männchen bis 3 cm, Weibchen bis 6 cm
  • Wasserwerte: Temperatur 22-28°C, pH-Wert 6,5-8,0, Gesamthärte (GH) bis 20°dGH
  • Futter: Allesfresser, Trockenfutter, Frostfutter, Lebendfutter
  • Vergesellschaftung: Friedlich, gut mit anderen kleinen Fischen zu vergesellschaften
  • Besonderheiten: Vermehrungsfreudig, benötigen ausreichend Pflanzen als Rückzugsort

Warum Guppys ideal für Anfänger sind:

  • Robust und anpassungsfähig
  • Leicht zu füttern
  • Große Farbvielfalt
  • Interessantes Verhalten

Neonsalmler (Paracheirodon innesi)

Der Neonsalmler ist mit seinem leuchtend blauen und roten Streifen ein echter Hingucker im Aquarium. Er ist ein Schwarmfisch und fühlt sich in einer Gruppe von mindestens 10 Tieren am wohlsten. Neonsalmler sind friedlich und eignen sich gut für ein Gesellschaftsaquarium.

Was du wissen solltest:

  • Größe: Bis 4 cm
  • Wasserwerte: Temperatur 20-26°C, pH-Wert 5,5-7,5, Gesamthärte (GH) bis 15°dGH
  • Futter: Allesfresser, Trockenfutter, Frostfutter
  • Vergesellschaftung: Friedlich, gut mit anderen kleinen Fischen zu vergesellschaften
  • Besonderheiten: Schwarmfisch, benötigt weiches, leicht saures Wasser

Warum Neonsalmler ideal für Anfänger sind:

  • Friedliches Verhalten
  • Attraktive Farben
  • Relativ pflegeleicht
  • Schwarmverhalten ist faszinierend

Panzerwelse (Corydoras)

Panzerwelse sind die Putztrupps im Aquarium. Sie durchsuchen den Bodengrund nach Futterresten und halten ihn sauber. Panzerwelse sind gesellige Tiere und sollten in einer Gruppe von mindestens 5 Tieren gehalten werden. Es gibt viele verschiedene Arten von Panzerwelsen, die sich in Farbe und Größe unterscheiden.

Was du wissen solltest:

  • Größe: Je nach Art bis 10 cm
  • Wasserwerte: Temperatur 22-27°C, pH-Wert 6,0-7,5, Gesamthärte (GH) bis 15°dGH
  • Futter: Allesfresser, Futtertabletten, Frostfutter, Lebendfutter
  • Vergesellschaftung: Friedlich, gut mit anderen Fischen zu vergesellschaften
  • Besonderheiten: Gesellig, benötigt Sandbodengrund, um die Barteln nicht zu verletzen

Warum Panzerwelse ideal für Anfänger sind:

  • Friedliches Verhalten
  • Nützliche Helfer im Aquarium
  • Große Artenvielfalt
  • Relativ pflegeleicht

Platys (Xiphophorus maculatus)

Der Platy ist wie der Guppy ein lebendgebärender Zahnkarpfen und in vielen verschiedenen Farben und Musterungen erhältlich. Platys sind robust, friedlich und einfach zu halten. Auch sie vermehren sich relativ schnell, also plane entsprechend!

Was du wissen solltest:

  • Größe: Bis 6 cm
  • Wasserwerte: Temperatur 18-25°C, pH-Wert 7,0-8,0, Gesamthärte (GH) bis 20°dGH
  • Futter: Allesfresser, Trockenfutter, Frostfutter, Lebendfutter
  • Vergesellschaftung: Friedlich, gut mit anderen Fischen zu vergesellschaften
  • Besonderheiten: Vermehrungsfreudig, benötigt ausreichend Pflanzen als Rückzugsort

Warum Platys ideal für Anfänger sind:

  • Robust und anpassungsfähig
  • Leicht zu füttern
  • Große Farbvielfalt
  • Friedliches Verhalten

Zebrabärblinge (Danio rerio)

Zebrabärblinge sind quirlige Schwarmfische, die sich gerne in der oberen Wasserschicht aufhalten. Sie sind sehr aktiv und bringen viel Bewegung ins Aquarium. Zebrabärblinge sind robust und vertragen auch mal den einen oder anderen Temperaturunterschied.

Was du wissen solltest:

  • Größe: Bis 6 cm
  • Wasserwerte: Temperatur 18-24°C, pH-Wert 6,0-7,5, Gesamthärte (GH) bis 15°dGH
  • Futter: Allesfresser, Trockenfutter, Frostfutter, Lebendfutter
  • Vergesellschaftung: Friedlich, gut mit anderen Fischen zu vergesellschaften
  • Besonderheiten: Schwarmfisch, sehr aktiv

Warum Zebrabärblinge ideal für Anfänger sind:

  • Robust und anpassungsfähig
  • Interessantes Schwarmverhalten
  • Bringen viel Bewegung ins Aquarium
  • Relativ pflegeleicht

Die richtige Einrichtung für dein Aquarium

Neben der Wahl der richtigen Fische ist auch die Einrichtung des Aquariums entscheidend für ihr Wohlbefinden. Achte auf einen geeigneten Bodengrund, ausreichend Pflanzen und Versteckmöglichkeiten. Eine gute Filteranlage und eine Heizung sorgen für die richtigen Wasserwerte.

Bodengrund

Der Bodengrund sollte aus feinem Kies oder Sand bestehen. Für Panzerwelse ist Sand besonders wichtig, da sie sonst ihre empfindlichen Barteln verletzen können. Der Bodengrund dient nicht nur als Dekoration, sondern auch als Lebensraum für nützliche Bakterien, die Schadstoffe abbauen.

Pflanzen

Pflanzen sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch wichtig für das ökologische Gleichgewicht im Aquarium. Sie produzieren Sauerstoff, bieten den Fischen Versteckmöglichkeiten und filtern Schadstoffe aus dem Wasser. Für Anfänger eignen sich besonders robuste Pflanzen wie:

  • Anubias
  • Javafarn
  • Vallisneria
  • Cryptocoryne

Dekoration

Wurzeln, Steine und andere Dekorationselemente bieten den Fischen zusätzliche Versteckmöglichkeiten und strukturieren den Lebensraum. Achte darauf, dass die Dekoration nicht scharfkantig ist, um Verletzungen der Fische zu vermeiden. Vermeide kalkhaltige Steine, da diese das Wasser aufhärten können.

Filter und Heizung

Ein guter Filter ist unerlässlich für ein gesundes Aquarium. Er reinigt das Wasser von Schmutzpartikeln und baut Schadstoffe ab. Eine Heizung sorgt für die konstante Wassertemperatur, die die Fische benötigen. Achte darauf, dass Filter und Heizung für die Größe deines Aquariums geeignet sind.

Die richtige Pflege deines Aquariums

Auch die pflegeleichtesten Fische benötigen regelmäßige Pflege, um sich wohlzufühlen. Dazu gehört:

Regelmäßiger Wasserwechsel

Ein Teilwasserwechsel von ca. 25-30% des Aquarienwassers sollte alle 1-2 Wochen durchgeführt werden. Dadurch werden Schadstoffe entfernt und das Wasser mit frischen Mineralien angereichert.

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Reinigung des Filters

Der Filter sollte regelmäßig gereinigt werden, um seine volle Leistung zu erhalten. Spüle die Filtermedien vorsichtig mit Aquarienwasser aus, um die nützlichen Bakterien nicht zu zerstören.

Entfernung von Algen

Algen sind zwar natürlich, können aber bei übermäßigem Wachstum zum Problem werden. Entferne Algen regelmäßig mit einem Algenkratzer oder speziellen Algenfressern wie z.B. Otocinclus.

Fütterung

Füttere deine Fische 1-2 Mal täglich mit kleinen Portionen, die sie innerhalb weniger Minuten fressen können. Vermeide Überfütterung, da dies zu einer Belastung des Wassers führen kann.

Vergesellschaftung: Wer passt zu wem?

Bei der Vergesellschaftung von Fischen ist es wichtig, auf ihre Bedürfnisse und ihr Verhalten zu achten. Nicht alle Fische passen gut zusammen. Informiere dich vor dem Kauf gründlich, welche Arten miteinander harmonieren und welche nicht. Achte auf ähnliche Ansprüche an die Wasserwerte und das Temperament der Fische.

Einige Beispiele für gute Vergesellschaftungen:

  • Guppys, Neonsalmler, Panzerwelse
  • Platys, Zebrabärblinge, Corydoras
  • Neonsalmler, Roter Neon, Otocinclus

Fische, die du als Anfänger vermeiden solltest:

  • Raubfische (z.B. Raubwelse, Kugelfische)
  • Fische mit besonderen Ansprüchen an die Wasserwerte (z.B. Diskusfische)
  • Sehr aggressive Fische (z.B. einige Buntbarscharten)

Die häufigsten Fehler von Anfängern – und wie du sie vermeidest

Gerade am Anfang schleichen sich oft Fehler ein, die man leicht vermeiden könnte. Hier sind die häufigsten Fehler und wie du sie umgehst:

Zu viele Fische auf einmal

Belaste dein Aquarium nicht gleich zu Beginn mit zu vielen Fischen. Starte mit einer kleinen Gruppe und stocke den Besatz nach und nach auf. So haben die nützlichen Bakterien im Filter Zeit, sich zu entwickeln und das biologische Gleichgewicht zu stabilisieren.

Überfütterung

Überfütterung ist einer der häufigsten Fehler. Füttere nur so viel, wie die Fische innerhalb weniger Minuten fressen können. Futterreste belasten das Wasser und können zu Algenwachstum führen.

Unzureichender Wasserwechsel

Regelmäßige Wasserwechsel sind unerlässlich für ein gesundes Aquarium. Vernachlässige sie nicht!

Falsche Wasserwerte

Überprüfe regelmäßig die Wasserwerte (pH-Wert, GH, KH, Nitrit, Nitrat) und passe sie gegebenenfalls an die Bedürfnisse deiner Fische an.

Ungeeignete Vergesellschaftung

Informiere dich vor dem Kauf gründlich über die Bedürfnisse und das Verhalten der Fische, um eine harmonische Vergesellschaftung zu gewährleisten.

Dein Weg zum eigenen Traum-Aquarium

Ein Aquarium ist mehr als nur ein Hobby – es ist eine Leidenschaft, die dich ein Leben lang begleiten kann. Mit den richtigen Fischen, der richtigen Einrichtung und der richtigen Pflege schaffst du dir ein kleines Paradies in deinem Zuhause. Lass dich von der Schönheit und Vielfalt der Unterwasserwelt verzaubern und tauche ein in die faszinierende Welt der Aquaristik!

Und denk daran: Jeder Aquarianer hat mal klein angefangen. Hab Geduld, sei neugierig und lerne aus deinen Erfahrungen. Mit der Zeit wirst du zum Experten und kannst auch anspruchsvollere Fische pflegen. Aber auch wenn du dich auf die pflegeleichten Arten beschränkst, wirst du viel Freude an deinem Aquarium haben.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Aquaristik für Anfänger

Wie groß sollte mein erstes Aquarium sein?

Für Anfänger empfiehlt sich ein Aquarium mit einem Volumen von mindestens 60 Litern. Je größer das Aquarium, desto stabiler ist das biologische Gleichgewicht und desto einfacher ist die Pflege. Ein größeres Aquarium bietet auch mehr Platz für Fische und Pflanzen.

Wie lange muss ein Aquarium einlaufen, bevor Fische eingesetzt werden können?

Ein Aquarium sollte mindestens 2-3 Wochen einlaufen, bevor die ersten Fische eingesetzt werden. In dieser Zeit bilden sich die nützlichen Bakterien im Filter und im Bodengrund, die für den Abbau von Schadstoffen verantwortlich sind. Kontrolliere regelmäßig die Wasserwerte und setze erst Fische ein, wenn der Nitritwert (NO2) auf Null gesunken ist.

Wie oft muss ich das Wasser im Aquarium wechseln?

Ein Teilwasserwechsel von ca. 25-30% des Aquarienwassers sollte alle 1-2 Wochen durchgeführt werden. Dadurch werden Schadstoffe entfernt und das Wasser mit frischen Mineralien angereichert.

Welches Futter ist für meine Fische am besten geeignet?

Die meisten Anfängerfische sind Allesfresser und können mit Trockenfutter, Frostfutter und Lebendfutter ernährt werden. Achte auf eine abwechslungsreiche Ernährung, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Füttere nur so viel, wie die Fische innerhalb weniger Minuten fressen können.

Wie erkenne ich, ob meine Fische krank sind?

Kranke Fische zeigen oft ungewöhnliches Verhalten, wie z.B. Apathie, Fressunlust, Scheuern an Gegenständen oder Veränderungen im Aussehen (z.B. weiße Pünktchen, abstehende Schuppen). Bei Verdacht auf eine Krankheit solltest du dich von einem erfahrenen Aquarianer oder einem Tierarzt beraten lassen.

Was tun bei Algenwachstum im Aquarium?

Algenwachstum ist ein häufiges Problem in Aquarien. Die Ursachen können vielfältig sein, z.B. zu viel Licht, zu viele Nährstoffe oder ein Ungleichgewicht im biologischen System. Reduziere die Beleuchtungsdauer, führe regelmäßige Wasserwechsel durch und setze Algenfresser wie z.B. Otocinclus ein. Bei hartnäckigem Algenbefall können auch spezielle Algenmittel eingesetzt werden.

Wie vermeide ich Schneckenplagen im Aquarium?

Schnecken können über Pflanzen oder Dekoration ins Aquarium gelangen. Vermeide Schneckenplagen, indem du neue Pflanzen vor dem Einsetzen gründlich reinigst und eventuelle Schnecken entfernst. Überfüttere deine Fische nicht, da Futterreste Schnecken anlocken. Bei einer Schneckenplage können Schneckenfallen oder spezielle Schneckenfresser wie z.B. Raubschnecken eingesetzt werden.

Wir hoffen, dieser Guide hat dir geholfen, den Einstieg in die Aquaristik zu erleichtern. Viel Spaß mit deinem neuen Hobby!

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