BARF-Hundefutter: Die artgerechte Ernährung für Hunde

BARF-Hundefutter: Die artgerechte Ernährung für Hunde

Stell dir vor, du könntest deinem geliebten Vierbeiner jeden Tag die bestmögliche Nahrung bieten – eine, die ihn mit Energie versorgt, sein Fell zum Glänzen bringt und seine Gesundheit optimal unterstützt. Eine Ernährung, die seinen natürlichen Bedürfnissen entspricht und ihn so richtig aufblühen lässt. Genau das ist mit BARF möglich!

Das sind die Top 10 beliebtesten BARF Fleischmischungen Produkte

Was ist BARF und warum ist es so gut für deinen Hund?

BARF steht für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“. Dahinter verbirgt sich ein Ernährungskonzept, das sich an der ursprünglichen Nahrung von Wildhunden und Wölfen orientiert. Es geht darum, deinem Hund eine Mahlzeit zusammenzustellen, die hauptsächlich aus rohem Fleisch, Knochen, Innereien und Gemüse besteht. Keine unnötigen Zusätze, keine künstlichen Aromen, sondern pure, unverfälschte Natur im Napf. Aber warum ist das so viel besser als herkömmliches Hundefutter?

Stell dir vor, du müsstest dein Leben lang jeden Tag dasselbe Fertiggericht essen. Wäre das wirklich befriedigend? Würdest du dich rundum wohlfühlen? Vermutlich nicht. Genauso geht es vielen Hunden, die mit stark verarbeitetem Futter gefüttert werden. BARF hingegen bietet eine natürliche Vielfalt, die den Bedürfnissen deines Hundes viel besser entspricht.

Die Vorteile von BARF auf einen Blick:

  • Gesundes Fell und glänzende Augen: Die hochwertigen Fette und Nährstoffe in rohem Fleisch und Fisch sorgen für ein gesundes, glänzendes Fell und strahlende Augen. Dein Hund wird einfach vitaler aussehen.
  • Stärkeres Immunsystem: Durch die natürliche Ernährung wird das Immunsystem gestärkt, was deinen Hund widerstandsfähiger gegen Krankheiten macht. Weniger Tierarztbesuche, mehr unbeschwerte Zeit mit deinem besten Freund!
  • Verbesserte Verdauung: BARF ist leicht verdaulich und belastet den Magen-Darm-Trakt deines Hundes weniger als stark verarbeitetes Futter. Das Ergebnis: Weniger Blähungen, ein festerer Kot und eine bessere Nährstoffaufnahme.
  • Gesunde Zähne: Das Kauen auf rohen Knochen reinigt die Zähne auf natürliche Weise und beugt Zahnstein vor. Ein strahlendes Lächeln für deinen Vierbeiner!
  • Mehr Energie und Vitalität: Durch die optimale Nährstoffversorgung hat dein Hund mehr Energie und ist vitaler. Er wird aktiver sein, mehr Spaß an Bewegung haben und einfach Lebensfreude ausstrahlen.
  • Individuelle Anpassung: BARF ermöglicht es dir, die Ernährung deines Hundes genau auf seine individuellen Bedürfnisse abzustimmen. Egal ob Allergien, Unverträglichkeiten oder spezielle gesundheitliche Anforderungen – mit BARF kannst du die Ernährung optimal anpassen.

BARF ist mehr als nur Futter – es ist eine Lebenseinstellung. Es ist ein Weg, die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Hundes aktiv zu unterstützen und ihm ein langes, glückliches Leben zu ermöglichen. Klingt das nicht wunderbar?

Was gehört in den BARF-Napf? Die richtige Zusammensetzung

Die Zusammensetzung einer BARF-Mahlzeit ist eigentlich ganz einfach, wenn man die Grundprinzipien verstanden hat. Im Wesentlichen besteht sie aus fünf Komponenten:

  • Muskelfleisch (ca. 50%): Muskelfleisch ist die Hauptproteinquelle und liefert wichtige Aminosäuren. Du kannst verschiedene Sorten verwenden, wie z.B. Rind, Geflügel, Lamm oder Fisch. Achte auf eine gute Qualität und möglichst wenig Fett.
  • Innereien (ca. 20%): Innereien sind wahre Nährstoffbomben und sollten unbedingt Teil der BARF-Ration sein. Besonders wertvoll sind Leber, Niere, Herz und Milz. Aber Achtung: Füttere Innereien in Maßen, da sie sehr reichhaltig sind.
  • Rohe, fleischige Knochen (RFK) (ca. 15%): Rohe, fleischige Knochen sind wichtig für die Kalziumversorgung und reinigen die Zähne auf natürliche Weise. Geeignet sind z.B. Hühnerhälse, Hühnerflügel, Lammrippen oder Rinderbrustbein. Achte darauf, dass die Knochen roh sind, da gekochte Knochen splittern können.
  • Gemüse und Obst (ca. 15%): Gemüse und Obst liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Geeignet sind z.B. Karotten, Zucchini, Brokkoli, Äpfel oder Birnen. Du kannst das Gemüse und Obst pürieren oder fein raspeln, um die Verdaulichkeit zu erhöhen.
  • Zusätze (je nach Bedarf): Je nach Bedarf kannst du die BARF-Ration mit Ölen (z.B. Lachsöl, Leinöl), Kräutern, Algen oder anderen natürlichen Zusätzen ergänzen. Sprich am besten mit deinem Tierarzt oder einem Ernährungsberater, um herauszufinden, welche Zusätze für deinen Hund sinnvoll sind.

Die genauen Mengenverhältnisse können je nach Alter, Gewicht, Aktivitätslevel und Gesundheitszustand deines Hundes variieren. Am besten lässt du dir einen individuellen Futterplan von einem Experten erstellen. So gehst du sicher, dass dein Hund optimal versorgt ist.

Beispielhafte BARF-Ration für einen 15 kg schweren, aktiven Hund:

Komponente Menge
Muskelfleisch (z.B. Rind) 300g
Innereien (Leber, Herz) 120g
Rohe, fleischige Knochen (Hühnerhälse) 90g
Gemüse und Obst (püriert) 90g
Lachsöl 5ml

Denke daran, dass dies nur ein Beispiel ist und die tatsächliche Ration von den individuellen Bedürfnissen deines Hundes abhängt. Beobachte deinen Hund genau und passe die Futtermenge bei Bedarf an.

BARF für Anfänger: So gelingt der Umstieg

Der Umstieg auf BARF mag im ersten Moment etwas kompliziert erscheinen, aber keine Sorge, mit der richtigen Vorbereitung ist es ganz einfach. Hier sind einige Tipps, die dir den Einstieg erleichtern:

  1. Informiere dich gründlich: Bevor du mit dem BARFen beginnst, solltest du dich umfassend informieren. Es gibt viele Bücher, Artikel und Online-Kurse zum Thema BARF. Sprich auch mit anderen Hundehaltern, die bereits BARFen, und tausche dich aus.
  2. Lass dir einen Futterplan erstellen: Ein individueller Futterplan ist besonders am Anfang sehr hilfreich. Er gibt dir eine klare Orientierung und hilft dir, Fehler zu vermeiden. Du kannst dir einen Futterplan von deinem Tierarzt, einem Ernährungsberater oder einem erfahrenen BARF-Berater erstellen lassen.
  3. Beginne langsam: Starte nicht sofort mit einer kompletten BARF-Ration, sondern gewöhne deinen Hund langsam an das neue Futter. Mische anfangs nur kleine Mengen rohes Fleisch unter das gewohnte Futter und steigere den Anteil allmählich.
  4. Beobachte deinen Hund: Achte auf Veränderungen in seinem Verhalten, seiner Verdauung und seinem Kot. Wenn du irgendwelche Auffälligkeiten feststellst, sprich mit deinem Tierarzt oder einem Ernährungsberater.
  5. Sei geduldig: Der Umstieg auf BARF kann einige Zeit dauern. Hab Geduld mit deinem Hund und gib ihm die Zeit, sich an das neue Futter zu gewöhnen.
  6. Achte auf Hygiene: Da du mit rohem Fleisch arbeitest, ist Hygiene besonders wichtig. Reinige alle Utensilien, die mit dem Fleisch in Berührung kommen, gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel. Wasche dir auch regelmäßig die Hände.

Viele Hunde vertragen den Umstieg auf BARF problemlos. Bei manchen kann es jedoch zu vorübergehenden Verdauungsproblemen wie Durchfall oder Erbrechen kommen. Das ist meistens kein Grund zur Sorge und gibt sich nach einigen Tagen von selbst. Wenn die Probleme jedoch länger anhalten, solltest du deinen Tierarzt aufsuchen.

Wo kaufe ich BARF-Futter?

BARF-Futter bekommst du mittlerweile in vielen verschiedenen Geschäften und Online-Shops. Hier sind einige Möglichkeiten:

  • BARF-Shops: Es gibt spezialisierte BARF-Shops, die eine große Auswahl an rohem Fleisch, Innereien, Knochen und Zusätzen anbieten. Hier findest du oft auch kompetente Beratung.
  • Metzgereien: Viele Metzgereien bieten mittlerweile auch BARF-Futter an. Hier kannst du oft frisches Fleisch und Innereien in guter Qualität bekommen.
  • Online-Shops: Es gibt zahlreiche Online-Shops, die BARF-Futter anbieten. Hier hast du eine große Auswahl und kannst bequem von zu Hause aus bestellen. Achte jedoch auf die Qualität und die Versandbedingungen.
  • Tierhandlungen: Einige Tierhandlungen führen mittlerweile auch BARF-Futter. Hier ist die Auswahl jedoch oft begrenzt.

Achte beim Kauf von BARF-Futter auf eine gute Qualität und eine artgerechte Herkunft des Fleisches. Idealerweise stammt das Fleisch von Tieren aus Freilandhaltung oder ökologischer Landwirtschaft. So kannst du sicherstellen, dass dein Hund die bestmögliche Nahrung bekommt.

BARF-Mythen entlarvt: Was ist wirklich dran?

Um das BARFEN ranken sich einige Mythen und Vorurteile. Lass uns einige davon genauer unter die Lupe nehmen:

  • Mythos 1: BARF ist kompliziert und zeitaufwendig. Sicher, am Anfang erfordert BARF etwas mehr Zeit und Aufwand als das Öffnen einer Dose Fertigfutter. Aber mit etwas Übung und Routine geht die Zubereitung einer BARF-Mahlzeit schnell von der Hand. Und die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Hundes sind es allemal wert!
  • Mythos 2: BARF ist teuer. BARF kann teurer sein als billiges Fertigfutter. Aber im Vergleich zu hochwertigem Nass- oder Trockenfutter ist BARF oft sogar günstiger. Außerdem sparst du möglicherweise Tierarztkosten, da dein Hund durch die natürliche Ernährung weniger anfällig für Krankheiten ist.
  • Mythos 3: BARF ist gefährlich wegen Salmonellen. Das Risiko einer Salmonelleninfektion ist bei BARF nicht höher als bei anderen rohen Lebensmitteln. Achte auf Hygiene bei der Zubereitung und Lagerung des Futters und wasche dir regelmäßig die Hände. Gesunde Hunde haben zudem eine sehr widerstandsfähige Magensäure, die Salmonellen abtötet.
  • Mythos 4: BARF ist nicht für jeden Hund geeignet. BARF ist grundsätzlich für alle Hunde geeignet, egal ob Welpe, ausgewachsener Hund oder Senior. Allerdings sollte die Futterration an die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Hundes angepasst werden. Bei bestimmten Erkrankungen (z.B. Niereninsuffizienz) ist eine spezielle BARF-Ration erforderlich, die von einem Tierarzt oder Ernährungsberater erstellt werden sollte.

Lass dich nicht von Mythen und Vorurteilen verunsichern. BARF ist eine artgerechte und gesunde Ernährung für Hunde, die viele Vorteile bietet. Wenn du dich gründlich informierst und die Grundprinzipien beachtest, steht dem erfolgreichen BARFen nichts im Wege.

Das sind die neuesten BARF Fleischmischungen Produkte

Dein Hund wird es dir danken!

BARF ist mehr als nur eine Fütterungsmethode – es ist eine Investition in die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Hundes. Mit BARF gibst du ihm die Möglichkeit, sein volles Potenzial zu entfalten und ein langes, glückliches und gesundes Leben zu führen. Stell dir vor, wie er voller Energie durch den Park tobt, sein Fell im Sonnenlicht glänzt und seine Augen vor Lebensfreude strahlen. Das ist BARF!

Wage den Schritt und entdecke die Vorteile von BARF für dich und deinen Hund. Du wirst es nicht bereuen!

FAQ – Häufige Fragen zum Thema BARF

Ist BARF auch für Welpen geeignet?

Ja, BARF ist grundsätzlich auch für Welpen geeignet. Allerdings ist es besonders wichtig, die Futterration an die speziellen Bedürfnisse von Welpen anzupassen. Welpen benötigen mehr Kalzium und Phosphor für den Knochenaufbau. Lass dir am besten einen speziellen BARF-Plan für Welpen von einem Experten erstellen.

Kann ich mit BARF auch Allergien behandeln?

Ja, BARF kann bei Allergien sehr hilfreich sein. Da du die Inhaltsstoffe der Futterration selbst bestimmst, kannst du allergieauslösende Stoffe (z.B. bestimmte Getreidesorten oder Proteinquellen) vermeiden. Sprich mit deinem Tierarzt oder einem Ernährungsberater, um eine geeignete BARF-Ration für deinen allergischen Hund zusammenzustellen.

Wie lagere ich BARF-Futter richtig?

BARF-Futter sollte immer im Kühlschrank oder Gefrierschrank gelagert werden. Rohes Fleisch ist leicht verderblich und sollte nicht lange bei Raumtemperatur stehen. Im Kühlschrank hält sich BARF-Futter ca. 2-3 Tage, im Gefrierschrank mehrere Monate. Taue das Futter am besten langsam im Kühlschrank auf, um die Bildung von Bakterien zu vermeiden.

Muss ich bei BARF bestimmte Zusätze füttern?

Ob und welche Zusätze du füttern musst, hängt von der Zusammensetzung der Futterration und den individuellen Bedürfnissen deines Hundes ab. Sinnvolle Zusätze können z.B. Öle (Lachsöl, Leinöl), Kräuter, Algen oder Vitamin- und Mineralstoffmischungen sein. Sprich am besten mit deinem Tierarzt oder einem Ernährungsberater, um herauszufinden, welche Zusätze für deinen Hund sinnvoll sind.

Was mache ich, wenn mein Hund BARF nicht verträgt?

Wenn dein Hund BARF nicht verträgt, kann das verschiedene Ursachen haben. Möglicherweise ist die Futterration nicht richtig zusammengesetzt oder dein Hund hat eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Inhaltsstoffe. Sprich mit deinem Tierarzt oder einem Ernährungsberater, um die Ursache der Probleme zu finden und die Futterration entsprechend anzupassen.

Wie viel BARF-Futter braucht mein Hund?

Die Futtermenge hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Alter, Gewicht, Aktivitätslevel und Gesundheitszustand deines Hundes. Als Faustregel gilt: Ein ausgewachsener, aktiver Hund benötigt ca. 2-3% seines Körpergewichts an BARF-Futter pro Tag. Lass dir am besten einen individuellen Futterplan von einem Experten erstellen, um sicherzustellen, dass dein Hund optimal versorgt ist.

Kann ich BARF auch im Urlaub füttern?

Ja, du kannst BARF auch im Urlaub füttern. Allerdings ist es etwas aufwendiger als die Fütterung mit Fertigfutter. Du kannst das BARF-Futter entweder tiefgefroren mitnehmen oder vor Ort frisches Fleisch und Innereien kaufen. Achte darauf, dass du im Urlaubsort die Möglichkeit hast, das Futter zu kühlen oder einzufrieren.

Bewertungen: 4.8 / 5. 761